Break Blade Episode 1 – Von der Nullnummer zum Naturtalent.

The Dream of Inbou Mecha and Fantasy

Irgendwie erinnert mich das Mecha-Desing an Fafner…

Wüste, sengende Sonne, hitzige Gefechte und viel Staub und Fels, so könnte man Break Blade wohl am besten beschreiben. Bandais neues Mecha-Anime, auch Broken Blade genannt, zeigt zwar nichts wirklich neues, aber weiß dennoch durchaus zu unterhalten. In ca. 50 Minuten, plus-minus Intro und Outro, wird einem von Action, über Mystery bis hin zu Fantasy und auch Ecchii alles geboten.

Subaru im Jahre 3000 , geil!

In einer Welt, die mit der unsrigen relativ wenig gemein hat, wird jedes Kind mit der Eigenschaft, die sogenannten, Quarze kontrollieren zu können geboren. Quarze sind essenziell für das Überleben der Gesellschaft, dienen sie sei es als Treibstoff, als Munition oder für sonstige technische Anwendungen, die auf Energie basieren. Jeder Mensch, der Quarze steuern kann, wird als Magier bezeichnet und nach Stärke der Fähigkeit in der Gesellschaft eingesetzt.

Ich hoffe nicht, dass hiermit Qualität gemeint ist.

Rygart Arrow, der Protagonist, ist natürlich wieder einmal eine Ausnahme: er kann gar nichts.  So lebt er zusammen mit seinem kleinen Bruder und bewirtschaftet die Farm des verstorbenen Vaters.  Rygart ist jedoch nicht irgend ein Bauerndepp, der nichts kann, nein, er ist natürlich der beste Freund König Hodrs von Krisina, mit dem er – trotz genetischer Unzulänglichkeiten – die ruhmreiche Militärakademie des Landes besucht hat. Er selbst ist eine Frohnatur, verabscheut Konflikte und ist immer daran beteiligt sie zu beenden.

Es herrscht Krieg – wie könnte es in einem Mecha-Anime von Bandai auch sonst sein – die zwei größten Mächte versuchen den Kontinent Cruzon zu übernehmen und haben dafür, ein einst neutrales Land überfallen. Nach dem der Weg frei ist soll es also gegen Krisina gehen.  Trotz der schieren Übermacht ist aber noch nichts verloren, hat man doch einen „antiken“ Golem, hiesige Bezeichnung für Mecha, gefunden. Dummerweise kann ihn kein „normaler“ Mensch holen, also ruft man Nullnummer Rygard kurzerhand an den Hof. Angekommen wird er sofort von einer weiteren Freundin, ganz durch Zufall auch die Königin(Sigyn Erster), auch aus Akademie-Zeiten, begrüßt. Und um gleich vorweg zu greifen: Ja, der Böse ist auch einer von dem Klischee der Clique und zwar der, der nie Krieg wollte und immer der Coole war.

Als nun Hodr und Rygart den Mecha begutachten und Hodr diesem eröffnet, dass das nach Klischee nur so schreit dass man sowie zu kapitulieren habe als auch den Tod der Königsfamilie akzeptieren solle gehen den Autoren die Ideen aus greift der ehemalige Kommilitone an. Arrow in Trouble, schafft es durch mehr Dummheit als Verstand in den Golem zu gelangen und bringt ihn zum Laufen Springen. Nach einem kurzen Geplänkel mit den Goldenen aus Athens,erscheint nun der ehemalige Kamerad Zess und knockt Rygart aus.

So mal schaun ob das Fanservice-Bild die Statisken ankurbelt. Bahnt sich da ein Drama an, liebt sie ihren                             König nicht mehr und nun doch Rygart? Dramatisch, dramatisch.

Nach dem kurzen üblichen Drama, dass es ja kein Nicht-Magier sein kann, der im Mecha steckt, eilt dann endlich die Leibgarde zur Hilfe und schlägt die Goldenen zurück.  Danach folgt noch ein wenig Charakterintroduction – dem Squad der Goldenen, der aus Oppai-Mädels, Zess und einer Glatze besteht  und dem der Schwarzen, der aus der Elite des Königreichs besteht.  Dann gibt es noch ein wenig Fanservice in Form von Sigyn im Schlafizimmeraufzug und dann greifen die Goldenen auch schon wieder an.

Es ist Klischee, ja und es ist auch tlw. nicht besonders originell, ABER, es macht Spaß, es unterhält und ist im Vergleich zum Rest der Mecha-Serien der Saison qualitativ auf jeden Fall deutlich weiter vorn.

Zum Zeichenstil: Wie schon gesagt sehr schön, gutes Figurendesign, viele Blonde dieses Mal und sehr schöne Landschaft. Einziges Manko:  Zu viele Oppais.   7/10

Aber immerhin verstehen sie was das angeht Spaß.

Zum OST: Sehr großer Pluspunkt, Intro (hier) wie Outro (hier) sind gleichermaßen gut, bis sehr gut und die klassische Begleitmusik erzeugt eine schöne Atmosphäre. 9/10

Charakterdesign: Erscheint mir momentan eher flach und klischeehaft, hat aber Potenzial nach oben. 5/10

Handlung: Wie gesagt nichts besonderes, aber so ein Wüstensetting hat immer etwas und dass bei Mecha-Animes meistens noch etwas mehr dahintersteckt weiß man ja. Momentan ist das Ganze aber immer noch ein wenig zu sehr Schwarz-Weiß-Malerei, was höchstwahrscheinlich ins Drama abdriftet. Wenn man jedoch beide Seiten gut beleuchtet und objektiv vorgeht – wie es bei Gundam Seed einigermaßen gut gelungen ist – kann dies durchaus sehenswert werden. 7/10

Mechasdesign & Kampfszenen:  Gefällt mir sehr gut, schön technisch, dann noch zusätzlich mit Schwertern, dass sie wie gigantische Ritter aussehen. Netter Bonus in den Gefechten, die wie gewohnt – Sniper, Super-Mecha, mal der eine überlegen, mal der andere – ablaufen, ist die Verwendung der Quarz-Geschosse, die man sogar fliegen sieht. 7/10

Insgesamt also gute 7 Punkte (von 10), was wohl auch daran liegt, dass ich mir für die Zukunft der Serie einiges erhoffe und von Bandai zumindest nichts ganz schlechtes gewohnt bin.

Theorien: Nach dem die Fantasy-Story vorbei ist stellt man fest, dass es die Erde in ferner Zukunft nach einem zerstörerischen Krieg ist! Da, das Cockpit des Mechas ostasiatische und romanische Schriftzeichen aufweist und man davon spricht, dass die Technik der „Vorfahren“ auf fossilen Brennstoffen bastiere, dass es sich um ein postapokalyptisches Setting handelt.  Interessant wird es dann, wenn ein wenig mehr über den Untergang der „Vorfahren“ herauskommt.

Man darf also gespannt sein.

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