Muv-Luv Alternative: Total Eclipse – All about

Muv-Luv Alternative: Total Eclipse 

Alles was es dazu zu wissen gibt und zur ersten Episode des Anime

2001 – there is only war. Was wie aus einem Wahrhammer 40000-Roman anmuten mag kann man gut und gerne auf den neuen Mecha-Anime(bzw. die Anime-Adaption der Visual Novel) Muv-Luv Alternative: Total Eclipse oder kurz MLA beziehen. Im Jahr 2001 ist der Menschheit wahrlich nicht mehr viel geblieben. Es ist nicht einmal mehr viel von ihnen geblieben. Dreißig Jahre Schmerz, Leid und Blut haben sie an den Rand der Zerstörung getrieben. Und wer ist Schuld? Bei der menschlichen Natur könnte man ja zunächst einmal annehmen sie selbst, aber dieses Mal sind es Ausnahmsweise Extra terrestrische Lebensformen, die BETA – aber zu denen später.

Bei dem verheißungsarmen Namen Muvluv handelt es sich um einen extrem blutigen Mecha-Anime, doch das war nicht immer so. Ursprünglich stammt dieser Name, einer ganzen Eroge-Reihe aus dem Hause âge, von einem romantischen Drama, das den Namen Muvluv Extra erhielt. Muvluv Extra war seines Zeichen der Nachfolger von erfolgreichen Spielen und Anime wie Kimi ga Ita Kisetsu, Kimi Ga Nozumo Eien (anders bekannt unter Die Ewigkeit die Du Dir wünschst bzw. Rumbling Hearts) und ganz besonders dem OVA Akane Maniax. All diese Spiele hatten gemeinsame Haupt Dreh- und Angelpunkte: Sie alle handelten zunächst von einer wunderbar witzig-überdrehten, meist parodistischen Zeit in dem der Cast sich zunächst allerlei Schabernack und romantischen Verwicklungen erfreute, die dann jäh durch (zumindest für die Hauptheldinnen gesehen) ein tragischens Liebes-Dreieck zerstört worden, in der IMMER eines der Mädchen tragisch ausschied. So war dies natürlich auch in Muvluv Extra. Nun war Muvluv ansich doch etwas ganz anderes, als seine Vorgänger – von Akane Maniax mal abgesehen – und so konnte man sich durch das Durchspielen der zwei Hauptrouten (ihres Zeichens die Heldinnen Sumika und Meiya ) einen weiteren Teil des Spiels eröffnen: Muvluv Unlimited.

von l. n. r Sumika, Shirogane, Meiya.

Muvluv Unlimited fing zunächst exakt auf die selbe Art und Weise wie Extra an, sprang dann jedoch völlig ohne Vorwarnung völlig aus der Reihe. Insofern befand sich der Protagonist (Shirogane Takeru) plötzlich vor einer zerstörten Häuserlandschaft. Es war weit und breit keine Seele zu sehen und noch viel erstaunlicher: Genau da wo das Nachbarshaus stand war plötzlich eine Mecha-Ruine. Lange Geschichte kurz: Shirogane wird zum Mecha-Piloten und lebt sich in diese apokalyptische Welt irgendwie ein. Ehe ich also weiter abschweife kehre ich zu meinem Punkt zurück, bzw. zu dem Punkt, den ich gleich machen möchte. Und zwar durchzieht alle âge-Games eine gewisse Atmosphäre, eine Unsicherheit, eine drohende Gefahr, das Ende des Paradises und somit auch hier. In den Liebesgeschichten wird die Eintracht der Freunde stets durch die aufkommende Liebe und des Liebesdreieck jäh zerstört und in Muvluv, da gibt es Aliens, die eine „heile“ Welt vernichten. Jetzt könnte außerdem die Frage nach Muvluv Alternative kommen, die schnell zu beantworten ist: Muvluv Alternative ergibt sich aus Muvluv Unlimiteds Ende, auf das ich aus Spoilergründen erst in einem anderen Artikel wenn überhaupt eingehen werde. Es ist also einfach gesagt eine Fortsetzung. Und was für eine Fortsetzung es ist. Auf dem internationalen Visual Novel-Portal vndb.org wurde dieses Eroge (wenn man es überhaupt noch so schimpfen darf, das es keine nennenswerten Einflussmethoden alla Entscheidungen hat und man es nur unparteiisch verfolgen kann ) sogar zur besten Visual Novel aller Zeiten gewählt! (dicht gefolgt von Steins;Gate dafür habe ich schon mit gesorgt!)

Das OP der Visual Novel  MLA.

Der folgende Abschnitt enthält geringe Spoiler bzgl. des Protagonisten, der in Episode 1 noch nicht aufgetaucht ist und des eigentlichen Settings der Serie. Wer diese nicht sehen möchte sollte besser den nächsten Abschnitt überspringen. Allerdings sei an dieser Stelle auch erwähnt, dass diese geringen Spoiler auch anderweitig als gültige Inhaltszusammenfassungen bereits erwähnt worden sind.

Bei Total Eclipse handelt es sich um eben jenes Muvluv Alternatives Nebengeschichte und spielt 2-3 Jahre vor jener. Außerdem beschäftigt es einen nahezu vollständig eigenen Cast der mit dem Original-Cast um Shirogane Takeru und Co nicht viel gemeinsam hat. In der Kurzbeschreibung der dazugehörigen Visual Novel heißt das dann: „In Total Eclipse treten alle Charaktere auf, die es nicht schafften in Alternative zu erscheinen.“ Es erzählt die Geschichte von Yuya Bridges, einem Amerikaner japanischen Ursprungs und Yui Takamura , die gemeinsam auf der Antarktisbasis der vereinigten Nationen neue TSFs ( Tactical Surface Fighters) für den Kampf gegen die BETA erproben.Unterstützt werden sie von dem Halbjapaner Vincent Lowel, der Inderin Tarisa Manandal und den zwei Russinnen Inia Zestina und Kriska Barchenowa.

Quelle: http://vndb.org/v7052/chars#chars

Folge 1 der Serie beginnt allerdings einige Jahre zuvor, sogar einige Jahrzehnte,1967, um genau zu sein. Im Prolog wird zunächst ein der Blick auf den Mond gelenkt, auf dem nach einer erbitterten Schlacht mit Außerirdischen die menschlichen Truppen in Weltraumanzügen zur Strecke gebracht daliegen.

Einige Jahrzente später schweift das Bild auf eine Gruppe junger Schuldmädchen -so der Anschein – die wahrscheinlich erst in der Mittelschule sind. Hierbei handelt es sich um Yui samt ihren Kameradinnen von der Kadettenschule, die sie auf den Einsatz als Mecha-Piloten vorbereiten soll. Im Zuge einer harten Ausbildung wird aus ihnen hier die zukünftige Hoffnung der Menschheit geformt. Dass das natürlich nicht immer lieb Kind und Spaß ist zeigt sich schnell, da die Maschinen ursprünglich auch nicht für Kinder konzipiert waren. Auch die Mitkadetten zeigen sich als unter Umständen kompetetiv . So ergibt sich ein Dauerstreit mit der tüchtigen Yamshiro um den Anführerposten des zukünftigen Schwadrons. Aber auch das wäre gelacht, wenn Yui diesen nicht durch Trick und Geschick beilegen könnte und am Ende sind alle wieder Freunde.

Ungeachtet dessen entfaltet sich das eigentliche Potenzial von Total Eclipse: die bedrohliche Atmosphäre. Eine Atmosphäre, die nichts gutes verheißt, in der irgend etwas nicht stimmen kann. Eine Atmosphäre die wächst und immer bedrohlicher wird. Und so ist es auch. Berichte werden laut, die BETA sind, die „Beings of the Extra Terrestrial origin which is Adversary of human race“ ( grob: der Menschheit feindlich gegenüberstehende außerirdische Wesen) auf dem Weg zum Mutterland , dem kaiserlichen Japan. Noch sind sie erst auf dem Festland, in China, aber man kann bereits die auffrischende Brise, die einen Sturm ankündigt spüren. Es vergehen kaum ein paar Monate und schon werden erste Berichte in den Medien laut, dass sie den Weg über – nein unter dem Meer suchen. Und so ist es auch, nur wenig später ist der gefürchtete Feind da und die scheinbar sorglose Welt schlägt in Chaos um. Die Städte werden evakuiert, Militär entsandt, Kämpfe entbrennen und die Siedlungen gehen schlussendlich im Feuerhagel und im Kampfgetümmel der Ungeheuer in Flammen auf. Es bleibt nichts als menschenleeres, zerstörtes Land, gesäumt von unzähligen Bränden und Leichen.

Auch Yui und die kaiserliche Hauptstadt Kyoto in der der Shogun Yuuhii herrscht lässt der Ansturm nicht kalt. Immer mehr Truppen werden entsannt, immer aussichtsloser erscheint die Lage. Immer mehr persönliche Schicksale werden betroffen, nein es ist besser zu sagen, sie werden ausgelöscht. Und Yui und ihre Kameradinnen sind mittendrin. Und so wird aus dem scheinbar letzten Frieden Krieg. 2001 there is only war. Als Kyoto im Schutt der anrückende BETA untergeht wird die letzte Reservelinie plötzlich zur ersten Frontlinie und die jungen Kadetten sehen sich dem Feind direkt gegenüber…

„Acht Minuten“,hallt es in den Gehörgängen der verängstigten Kadetten, „acht Minuten hält der durchschnittliche TSF-Pilot nach dem Firstblood durch“.

Hier an dieser Stelle endet Episode 1 und hier möchte ich mit der Klärung einiger Unklarheiten anfangen. Allerdings weise ich auch darauf hin, dass dies einiger Spoiler bedarf, sei es bzgl. der Visual Novel oder des Anime. Wer sich also nicht spoilern lassen will, der sollte das Lesen sein lassen. Ich garantiere aber nicht, dass diese Fragen in der Serie jemals gründlich beantwortet werden können.

1.Frage: das kaiserliche Japan: Ja warum eigentlich kaiserliches Japan? Wir haben das Jahr 2001 warum ist das das kaiserliche Japan und warum ist Kyoto sein Hauptstadt?

Antwort: Das liegt daran, dass die BETA 1943/44 auf dem Mars entdeckt wurden. Daraufhin einigte man sich auf das abbrupte Ende des zweiten Welkrieges und beließ es bei den alten Machtverhältnissen. Das bedeutet, dass als Nazideutschland etc. bis zu einem gewissen Zeitpunkt noch Bestand in dieser Welt hatte. Europa ist allerdings schon längst untergegangen.

2. Frage: Warum kämpft man 1967 auf dem Mond und warum gibt es im Jahr 2001 Mechas?

Antwort: Nachdem die BETA den Mars leergefegt hatten zogen sie auf den nächsten ressourcenreichen Planeten zu, die Erde. Dafür mussten sie zunächst die Mondbasis aus dem Weg räumen. Die Mondbasis entstand durch den gemeinsamen Einsatz der nun vereinten Nationen der Welt um die BETA besser beobachten und abwehren zu können. Als Antwort auf die übermächtigen BETA steckte man sein gesamtes Wissen in die Technologie der TSFs. Dies ist auch der Grund warum es in dieser Welt weder Internet, Handies, MP3-Player noch sonstige großartige Unterhaltungselektronik gibt.

3.Frage: Warum befinden wir uns im Jahr 2001?

Antwort: Muvluv stammt von Anfang der 2000er, daher wählte man ein zeitnahes Datum. Da es sich bei der Alternative Welt um eine Parallelwelt zur unseren handelt (dies wird in Muvluv Unlimited und Alternative ausführlichst thematisiert) ist diese Welt so andersartig als unsere und spielt eben zu der Zeit.

4.Frage: Warum sind die Militärkadetten nur junge Mädchen?

Antwort: Der Krieg währt mehr als 30 Jahre auf den vordersten Fronten. In Nordamerika und Europa landeteten die BETA als erstes, dort vernichteten sie alles Leben. Somit bleiben nur noch die Frauen bzw. Kinder als letzte Art der Reserver übrig. Es gibt schon noch männliche Piloten, diese wurden allerdings schon viel früher einberufen und sind bis auf die Asse und Reserveeinheiten aufgebraucht.

5. Frage: Was weiß man über die BETA bis jetzt?

Antwort: Ich selbst weiß natürlich alles über sie, ich werde aber nur auf die in der ersten Folge angedeuteten Merkmale eingehen. Die BETA sind eine bunte Mischung aus Aliens, die alles auf ihrem Weg zerstören und konsumieren. Sie unterscheiden sich in mehrere Klassen. In Folge 1 wurden die Destroyer, die Laser und die Tank-Klasse grob gezeigt.

Destroyer-Klasse, sind schwere nashornähnliche Riesenmonster, die in etwa 16 Meer groß sind. Sie zermalmen eigentlich alles auf ihrem Weg und machen mit ihrer riesigen Stirn die Fläche für die kleineren Einheiten klar. Gegen sie haben TSFs nur wenig auszurichten.

Laser-Class: Aufgrund von zahlreichen Mutationen, denen die BETA unterzogen sind entwickelte sich die Laserklasse, die nichts anderes kann als hoch-energetische Laserbündel zu verschießen. An und für sich sind diese Einheiten ungefährlich, solange sie nicht auf Flugeinheiten treffen. Diese schießen sie über einem Radius von 30 Metern Höhe mit einer hohen Präzison ab. Dies ist der Grund warum die Flughoheit der Menschheit ein jähes Ende fand. Die BETA können nämlich nicht fliegen. („Raumschiffe“ einmal ausgenommen, das sind allerdings mehr Landungsboote) Sie sind je nachdem um welche der beiden Laserklassen , die es gibt, es sich handelt zwischen 3 und 21 Metern groß und müssen von anderen BETA beschützt werden.

Tank-Class: Die Panzerklasser ist zwar mit knapp 3 Metern ein sehr kleiner BETA, dafür aber umso brutaler. Es besitzt ein Maul mit dem es Eisen und härtere Materialen zerfressen kann. Und dafür ist es gut: Sie greifen die TSF der Menschheit in großen Massen an und zerfressen deren Hülle und schließlich deren Piloten.

kurze weitere Fragen:

Wo kommen die BETA her? Aus dem All. Warum kommen die BETA? Spiele Muv-luv Unlimited und Alternative. Was sind die BETA? Aliens. Werden BETA eine Rolle in Total Eclipse spielen ? Vermutlich weniger, da die Antarktis-Basis ein Testgelände für Waffen ist, ähnlich wie GUNDAM SEED C.E. 73: Stargazer. Es sind also Probegefächter und eine Finalschlacht am wahrscheinlichsten.

6. Frage: Warum kommen einem einige Dinge so schrecklich bekannt vor?

Antwort: In Muv-Luv beschleicht einem nach einer Weile das Gefühl, dass man einige Dinge schon einmal gesehen hat. Die BETA ähneln den „Blue“ aus Blue Gender oder den Monstern aus Gunparade March/Orchestra, ähnlich wie das dortige Setting. Die hautengen Suits der Mädels sehen ähnlich aus wie die Anzüge aus Evangelion. Ja selbst bei den Charaktern lässt sich manchmal eine Spur aus Gundam oder bei den Mechas aus Vision of Escaflowne finden. Das ist nicht ganz unbewusst, ist eine von âges großen stärken andere Anime und Visual Novels zu persiflagieren. So ist es durch aus intendiert, dass die Anzüge denen von Evangelion ähneln, als eine Art Tribut, und so haben sie die selbe Lösung dahinter:

Es geht allein um die Bewegungsfreiheit, als weniger um Eye-Candy. An und für sich ist das originale Muv-luv Alternative nicht als Ecchi gedacht, dafür hat man ja die H-Szenen, nein es ist viel mehr als Simulation gedacht. So soll es möglichst praktisch wirken. Und das tut es auch, schließlich hat Mann die gleichen Anzüge an und man ignoriert es nach 1-2 Folgen bereits. Zudem hat es noch einen Sinn, der nur in der Visual Novel erläutert wird: So soll es Mann und Frau von einander abstumpfen, dass diese nicht durch Berücksichtigugn des anderen Geschlechts abgelenkt werden. Man kann nun allerdings über die Sinnhaftigkeit und die Wirkung streiten. Dieses Parodiseren benutzte man schon jeher in seinen Veröffentlichungen, so gibt es in Muvluv Altered Fable – einer Fandisc zu Alternative – zum Beispiel einen Runningag in Form des Agenten von 24 oder in Extra eine Parodie auf einen der Protagonisten der berühmten Rennserie Initial D in Form des rasenden Chauffeurs gibt.

Hier mal der wunderschöne Vergleich zwischen Yuya und Kira.

7.Frage: Warum muss man ausgerechnet mit der Nebengeschichte Total Eclipse starten und warum startet man nicht dirket mit Muv-luv Extra oder zumindest Unlimited?

Antwort: Das wüsste ich auch gern, aber ich habe da so meine Ideen. MLE/U & A sind sehr, sehr lange Geschichten und bräuchten ein hohes Budget, zudem wäre nicht gewährleistet, dass man sich erst die romantic/dramatic Comedy von Extra ansehen würde. Als nächstes fällt der Einstieg viel schwerer, da MLU/ A auf Infodumping setzten, sodass viele Erklärungen erst gegen Schluss fielen. Und wahrscheinlich am sinnvollsten : Das Ende von MLA, was ich nicht verrate, es aber schwierig macht dies als Anime zu präsentieren. Des Weiteren baut Alternative auf Extra insoweit auf, dass man alle Charaktere freigespielt haben sollte, um das System dahinter zu verstehen, was als Umsetzungsproblem somit besteht, da man zunächst ALLE Heldinnen verarbeiten müsste.

8. Frage: Was spricht gegen Total Eclipse als Anime?

Vieles, sehr vieles. Es ist wenn man so will nur für Fans der Eroge-Serie geeignet. Da man zunächst Kimi Ga nozumo Eien sehen müsste um einige Charaktere und deren Handlungen zu verstehen, dann Akane Maniax um in die Welt eingeführt zu werden und dann die 3/4 Muvluv-Games. Wenn man mit Total Eclipse beginnt wird vieles einfach aus dem Zusammenhang gerissen und erscheint seltsam oder fehl am Platze. Noch schlimmer ist allerdings der Fakt der Riesenspoiler, so spoilert man binnen der ersten 2 Minuten über 50 % des Inhalts von Unlimited und Alternative für Leute die gegebenfalls überlegt hatten sich die Visual Novels durchzulesen.

Nun noch eine kurze Rezension:

Vom Bild und den Zeichnungen ist es schön und kommt in etwa an die Vorlage heran, die da etwas roher war. Abgesehen von Massenszenen in denen man stark vereinfacht kommen die Figuren und Farben sehr gut durch. Das Highlight der Serie ist natürlich das Mecha-Design und deren digitale Umsetzung, die alles andere als stümperhaft wirkt und gut und gerne aus einem mehr als zeitgemäßen Simulationsspiel stammen könnte. Bemerkenswert ist an dieser Stelle zu bemerkene, dass es nicht DEN einen super TSF mit seinem Design gibt sondern Dutzende, um genau zu sein für jedes Land und für jeden Einsatz eigene. Der Zeichenstil wird von mir persönlich als gut empfunden. Was stört sind wie immer die zu großen Brüste und unnatürlichen Haarfarben und somit gibt es 8 Punkte dafür.

Übrigens DAS ist Fanservice, wenn man den in Muvluv wirklich haben will. ;)

Die Musik kann ich bis jetzt noch nicht entscheiden. Soweit ich gelesen habe, stammt das Opening von Kumi Koda, die die neue Version vom Cutie Honey-OP verbrochen hat. Das ist schonmal kein schlechtes Zeichen. Die bisherige ED oder OP war stimmig und verleitet zum mehrmaligen Hören. Der Soundtrack war bis jetzt nicht besonders auffällig, aber nicht störend, somit bleibt dieser Punkt zunächst außer Wertung.

Die Story war doch sehr gelungen und wenn mich meine Erfahrungen mit Muv-Luv nicht trügen, wird es noch viel grausamer und blutiger, was nur ein gutes Zeichen sein kann. Die Serie lebt von ihrer unsicheren, bedrohlichen Atmosphäre und macht immer Freude auf Weitersehen 9 Punkte also.

Die Wendungen sind damit also vorhersehbar, noch, das ist allerdings als Stilmittel ganz in Ordnung. Ebenfall nett ist das bisherige Charakterdesign in dieser Folge, selbst wenn man den hiesigen Cast nur flüchtig anschneidet gelingt es doch einen Blick in deren Welt zu gewähren, ohne dass man sich als Außenstehender zu sehr langweilt. Wer jetzt Angst hat, es gäbe keinen männlichen Protagonisten, den kann es erfreuen, Yuya Bridges gesprochen von Daisuke Ono (uA Battler aus Umineko), ein Japano-Amerikaner noch dazu stoßen wird. Sonst wird bisher noch nicht all zu viel über den Maincast bekannt. Das ist soweit erfreulich, da ich mich mit Schulmädchen, oder auch Kadettinnen zur Genüge bei jedem x-beliebigen Anime eindecken kann. Natürlich wird in der ersten Episode, die mehr als Prolog zu sehen ist auf noch niemanden (Yui ausgenommen) näher eingegangen, somit 8 Punkte, da der Bewertungsmaßstab schwer fällt.

Final lässt die erste Folge für einen Fan also wenig bis kaum Wünsche, abgesehen von der Originalstory, offen. Allerdings ist sie für Quereinsteiger relaitv unglücklich gewählt, da sie für mehr Verwirrung und schließlich Ärgerniss bzgl. unintendierten Fanservice wirkt (für den ich fast schon abziehen müsste, der aber in die Geschichte ausnahmsweise passt. Aber muss man die Mädels beim Umziehen wirklich zeigen???) sorgt. Die Seiyuus kann man bei japanischen Serien mittlerweile völlig außer Acht lassen, da diese in der Regel immer gut sind. Ausgenommen wenn die Frauenstimmen viel zu hoch sind, was hier angenehmerweise (zumindest noch) nicht der Fall ist. Folglich lässt sich eine Wertung von 8 von 10 erreichbaren Punkten für die erste Episode von meiner Seite gut vertreten.

Hier noch ein paar weiterführende Links zum Draufklicken über Muvluv, den TSF und den BETA:

Muvluv-Wiki , Muvluv bei vndb.

Prophezeiung Episode 2: Alle bis auf Yui sterben grausam.

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Comments
One Response to “Muv-Luv Alternative: Total Eclipse – All about”
  1. KittiChan1 sagt:

    Hab mir die zweite Episode angeschaut. Traurig aber wahr, alle außer Yui sterben :(
    Und die Todesliste von süßen Mädchen ist unwarscheinlich lang in dieser Serie.

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